„Das enorme Engagement“ der Liederbacher für eine gute Sache

26(ds). Mit viel Freude nahmen die Vertreter der Vereine rund sechs Wochen nach dem Weihnachtsmarkt den Termin zur Spenden- übergabe wahr. Auch im letzten Jahr ist durch den Verkauf von Würstchen und Glühwein, selbstgebastelten Kleinigkeiten oder auch Dienstleistungen, wie etwa beim Fotoclub, wieder ein stolzer Erlös zusammengekommen. Dass hiervon ein großer Teil an Bedürftige weitergereicht wird, ist bereits Tradition in Liederbach. So etwa an die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder, die Stiftung Bärenherz, die zwei Kinderhospize und ein Kinderhaus für Schwerstbehinderte unterstützt, oder den DRK-Ortsverband in Liederbach und der Verein „Paulinchen“ zugunsten von Brandverletzten, der traditionell von der Feuer- und Jugendwehr unterstützt wird, die Schwalbacher Tafel, die Schlocker-Stiftung, die geistig beeinträchtigten Erwachsenen eine Berufstätigkeit ermöglicht oder die KiTa Kinderkiste. Auch der Jazzclub bekam von einem Musikliebhaber, einem Liederbacher Neubürger und von Geburt Franzose, erstmals eine Spende. Er hatte mit einem Weinangebot am Weihnachtsmarkt teilgenommen. Der Freundeskreis Städtepartnerschaften spendete 500 Euro für die Familie Schulte, um für deren schwerstbehinderten Sohn Therapien zu ermöglichen. Auch der Erste Beigeordnete Dieter Herbert freute sich über den Spendenbetrag von rund 5.500 Euro aus 32 Ständen von Liederbacher Vereinen und einigen Privatpersonen, wenngleich er auch monierte, dass nicht alle Liederbacher Vereine hier mitmachten. „Das ist der echte Sinn von Weihnachten“, betonte auch Bürgermeisterin Eva Söllner und lobte einmal mehr das enorme Engagement der Liederbacher für die gute Sache. Insgesamt haben Liederbacher Vereine und Privatpersonen in den vergangenen Jahren über 100.000 Euro für den guten Zweck gespendet.

 

Quelle: kelkheimer_zeitung_kw_04_2017